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1, 2, 3 Tipps zur Entschleunigung

Wir hetzen im Alltag von Aufgabe zu Aufgabe, nehmen uns oft nicht die Zeit, eine Pause zu machen, geschweige denn, eine Entspannungstechnik zu erlernen.

Es gibt aber ‘kleine Dinge’, die uns im Alltag helfen, wieder in unsere Mitte zu kommen.

1. Atmen!
Einfach mehrmals am Tag innehalten und Dich fragen: Wie geht es mir gerade? Was geht mir durch den Kopf, welche Gefühle nehme ich wahr und welche Körperempfindungen sind da? NUR wahrnehmen, nicht bewerten. Und dann tief in den Bauch ein- und wieder aus ihm heraus atmen und den Atem beobachten.

Das bringt Dich sofort in deine Mitte zurück.

Ich nenne das ‘in den Atemraum gehen’. Ist IMMER möglich, da der Atem ja immer bei uns ist.

2. An- und Entspannen von Muskeln
Wenn Du merkst, dass gewisse Muskeln Deines Körpers angespannt sind, zB im Rücken nach langem Sitzen im Meeting oder im Nacken durch lange Arbeit am Computer: Spann diese Stelle noch ein wenig mehr an und lass dann ganz bewusst locker.

Das führt zur Entspannung der Muskulatur – und übrigens auch der Psyche.

3. Dämmerungssitzen
Diese Idee stammt von dem Journalisten Eugene Jacobs. Er erzählt, wie seine Großmutter oft in Stille in ihrem Sessel saß und die herannahende Abenddämmerung beobachtet hat.

Ich fand diese Vorstellung so ansprechend, dass ich es ausprobiert habe. Dem Schwinden des Tageslichtes zuzusehen beruhigt ungemein. Die Welt verliert ihre Konturen, wird weicher. Es entsteht ein grenzenloser stiller Raum, in dem alles möglich scheint.

Probiert die Tipps mal aus und lasst mich wissen, welche Erfahrungen ihr damit gemacht habt.

1 Antwort : “1, 2, 3 Tipps zur Entschleunigung”

  1. Dämmerungssitzen

    Das muss ich im Grunde nicht ausprobieren, es ist mir wohlvertraut. Muss es nur wiederentdecken – es ist irgendwann in der Hetze des Alltags verloren gegangen. Auch sind unsere Kinder noch klein. Während das Licht schwindet, werden Pyjama und Nachthemdchen angezogen, die Zähne geputzt und Geschichten gelesen. Letzteres ist auch manchmal (nicht immer)entspannend.

    Trotzdem vermisse ich es, dem Schwinden des Tageslichtes zuzusehen und freue mich auf den Abend, an dem ich das mit unseren Kindern einmal teilen kann. Dann berichte ich an dieser Stelle gerne davon. Bis dahin schaue ich hin und wieder in diesem Blog vorbei, um zu sehen, was ich hier alles so wieder)entdecken kann.